Die beiden Profis der TSG Hoffenheim, Sargis Adamyan (l.) und Andrej Kramaric, präsentieren mit viel Vergnügen T-Shirts aus der umoja-Kollektion.

Fussball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat die Textil- und Lifestyle-Marke umoja gegründet und der Öffentlichkeit präsentiert. Unter dem Motto «UNITY IN MOTION – Gemeinsam in Bewegung» soll die im ostafrikanischen Uganda hergestellte Kleidung nicht nur Lifestyle, sondern auch eine klare Haltung symbolisieren. Der Begriff umoja kommt aus der ugandischen Landessprache Swahili und bedeutet «Einheit».

«Gemeinsam etwas bewegen, gemeinsam etwas erreichen, gemeinsam Haltung zeigen für eine nachhaltige Entwicklung und als führender deutscher Fussballverein etwas zu geben für die Menschen und die Natur des afrikanischen Kontinents – dafür steht die Marke umoja», sagt TSG-Geschäftsführer Dr. Peter Görlich. Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich die TSG Hoffenheim auf dem afrikanischen Kontinent mit verschiedenen Programmen. Im Rahmen der Zukunftsstrategie ‹TSG ist Bewegung› kooperiert der Klub zudem seit mehr als einem Jahr mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). «Die neue Marke umoja möchten wir dafür einsetzen, um einerseits für Entwicklungsthemen zu sensibilisieren und andererseits auch aktiv Angebote zur Teilhabe bei der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung zu unterbreiten», sagt TSG-Geschäftsführer Frank Briel.

Hoffenheim/Simon Hofmann

Quelle: «obs/TSG 1899 Hoffenheim/Simon Hofmann»

Seit August 2019 stellt der Fussball-Bundesligist all seine Aktivitäten unter Klimaneutralität. Mit den CO2-Kompensationen des Vereins werden in Uganda bereits mehrere Aufforstungsprojekte unterstützt. «Wir gehen nun einen wesentlichen Schritt weiter: Für eine nachhaltige Entwicklung Afrikas müssen wir faire Marktzugänge auf Augenhöhe schaffen», sagt Dr. Peter Görlich. «Der Grundgedanke von ‹TSG ist Bewegung› basiert auf der Verbindung von Wachstum mit gesellschaftlichen Mehrwerten», erklärt Stefan Wagner, Leiter der Stabstelle Unternehmensentwicklung bei der TSG. Mit dieser Strategie, die sich auch immer am Nutzen für die Gesellschaft orientieren soll, setzt die TSG im Profi-Fussball ein klares Zeichen. Mit der Strahlkraft, dem Netzwerk und den infrastrukturellen Möglichkeiten eines Fussball-Bundesligisten möchte die TSG Hoffenheim ein aussergewöhnliches Beispiel für eine innovative und nachhaltige Produktentwicklung liefern.

«Seit Jahren setzt die TSG Hoffenheim auf Nachhaltigkeit und übernimmt damit Verantwortung weit über den Fussball hinaus», sagt Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. «Ich freue mich, dass die enge Partnerschaft zwischen der TSG und dem Bundesentwicklungsministerium Früchte trägt. Mit der in Afrika nachhaltig hergestellten Textilmarke unterstützt die TSG faire Arbeitsplätze in Afrika und trägt soziale Verantwortung in die Fankurve.»

Die umoja-Kollektion ist zu 100 Prozent in Uganda hergestellt worden. Die Baumwolle ist in der Kasese-Region im Westen des Landes angebaut sowie geerntet worden und «Cotton made in Africa»-zertifiziert. Dieses hochwertige Siegel bedeutet, dass nur Kleinbauern partizipieren, die ausschliesslich Regenfeldbau betreiben, das heisst ohne künstliche Bewässerung arbeiten. Kinderarbeit und Zwangsarbeit sind verboten, es gilt Lohngleichheit von Frau und Mann, die Nutzung von gentechnisch verändertem Saatgut ist ausgeschlossen. Doch nicht allein für Anbau und Ernte gelten möglichst faire und sichere Bedingungen – die gesamte Wertschöpfung bis hin zum fertigen Produkt, ob T-Shirt, Longsleeve oder Hoodie (jeweils in Varianten für Frauen, Männer und Kinder) wird in Uganda geleistet. Als Partner der TSG Hoffenheim ist die in der ugandische Hauptstadt Kampala sitzende Firma Fine Spinners für die Weiterverarbeitung verantwortlich. Die moderne, stilsichere Kollektion ist in der Gestaltung an traditionelle, modern veredelte Ethno-Muster angelehnt.

Mehr Infos und zum Online-Shop: www.umoja.blue